Finanziell unterstützte Projekte Neuigkeiten rund um Halen 2017-02-16T16:00:42+01:00 Heimatverein Halen e.V. https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte 72-Stunden-Aktion KLJB https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/72-stunden-aktion-der-landjugend 2017-02-16T16:00:42+01:00 2017-02-16T16:00:42+01:00 ]]> Emsteker Weg https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/emsteker-weg 2017-02-16T16:00:42+01:00 2017-02-16T16:00:42+01:00 ]]> Hauptstrasse https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/hauptstrasse 2017-02-16T16:00:42+01:00 2017-02-16T16:00:42+01:00 ]]> Hinweisschild zur Kirche https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/hinweisschild-zur-kirche 2017-02-16T16:00:42+01:00 2017-02-16T16:00:42+01:00 ]]> Infokarte beim Dorfplatz https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/infokarte-beim-dorfplatz 2017-02-16T16:00:43+01:00 2017-02-16T16:00:43+01:00 ]]> Infoschild bei Wedemeyer https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/infoschild-bei-wedemeyer 2017-02-16T16:00:43+01:00 2017-02-16T16:00:43+01:00 ]]> Infoschild Halener Kapelle https://halen.de/ueber-uns/finanziell-unterstuetzte-projekte/infoschild-halener-kapelle 2017-02-16T16:00:43+01:00 2017-02-16T16:00:43+01:00

Die Halener Kapelle

Der Ort Halen wird erstmals 890 n. Chr. im Urbar (Güterverzeichnis) des vom hl. Luidger, dem ersten Bischof von Münster, gegründeten Benediktinerklosters Werden an der Ruhr genannt. Halen wies sich als Heidedorf aus, hatte aber auch Waldungen und die früher begehrten Grünflächen am Fluss Lethe zu bieten.

Wahrscheinlich im Jahre 1426 wurde in Halen die erste Kapelle gebaut und im 30-jährigen Krieg (1618 – 1648) zerstört. Am 19. November 1698 fand auf Befehl des Münsteraner Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg zu Lenhausen durch den Vechtaer Dechanten Bernhard Ribbers die Einweihung einer neuen Kapelle statt. Die neue Kapelle wurde geweiht „in honorem B. Mariae Virginis et St. Josephi“ (zu Ehren der seligsten Jungfrau Maria und des hl. Joseph).

In dem Buch „Die Weihbischöfe Münsters“ des Bistumhistorikers Adolf Tibus ist nachzulesen, dass der Weihbischof Johann Peter von Quentell im Jahre 1700 eine Glocke für die Kapelle in Halen weihte. 1804 erhielt die Kapelle eine neue, etwa 100 kg schwere Glocke mit der Inschrift „Alexius Petit Me Fecit 1804“ (Alexius Petit hat mich gemacht 1804). Möglicherweise handelt es sich um einen Umguss der Glocke von 1700. Über 265 Jahre hat sie die Halener Einwohner zum Gottesdienst gerufen und Freud und Leid verkündet. Hier auf dem alten Halener Kirchplatz hat diese Glocke nun einen Ehrenplatz.

Die alte Kapelle wurde 1911 und nochmals 1924 erweitert. Einen eigenen Geistlichen bekam Halen nach intensiven Bemühungen erst 1919. Pater May aus Handrup übernahm damals die seelsorgliche Betreuung in Halen und Höltinghausen.

Am 1. April 1952 wurde Halen eine selbständige Kapellengemeinde. 1965/66 wurde in Halen eine neue Kirche auf einem Gelände hinter dem alten Kapellenplatz gebaut. Nach deren Fertigstellung folgte der Abriss der zu klein gewordenen alten Halener Kapelle.

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